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Religion

Die Schweiz hat sich im Verlauf der letzten 40 Jahre in ein Land mit vielen verschiedenen religiösen Gruppen gewandelt. Im Jahre 1978 wurden 98 Prozent der Schweizer einer christlichen Religionsgemeinschaft zugeordnet. Anhand der letzten Volkszählung kann heute die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung noch immer als christlich bezeichnet werden, es leben aber ebenfalls Moslems, Hindus, Buddhisten, Sikhs, Bahá’i und Mitglieder anderer Glaubensrichtungen in der Schweiz. Die neue Erfahrung der religiösen Vielfalt wirft viele Fragen und Verhandlungsnotwendigkeiten auf. Gehört der christliche Religionsunterricht noch an die Schule? Welche religiösen Feste feiert man im Unterricht? Müssen muslimische Mädchen in den Schwimmunterricht? Dürfen Minarette gebaut werden? Sind das reformierte und katholische Christentum als Landeskirchen der Schweiz noch tragbar? Diese Fragen und noch viele mehr werden in der Schweizer Politik, in den Medien und im Alltag gestellt und diskutiert. Religion, Religiosität und Glaubensunterschiede als gesellschaftlich relevante Themen, die Menschen berühren und ganze Gemeinschaften sowie Behörden beschäftigen.

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